Über 11 Millionen Euro vom Bund für den Breitbandausbau!

Erstellt am: 15.09.2020 – Geändert am: 15.09.2020

Norbert Barthle verkündet Geldsegen für Schwäbisch Gmünd

Zudem: 1,43 Millionen Euro für Schechingen

Bundesweit und flächendeckend geht es den „weißen Flecken“ bei der Breitbandversorgung an den Kragen – und nun ist auch endlich seine Heimatstadt Schwäbisch Gmünd an der Reihe, freut sich der Gmünder Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle. Mit 11,75 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Anschluss bisher unterversorgter Bereiche in Schwäbisch Gmünd an das Gigabit-Netz, d.h. an Geschwindigkeiten von mind. 30 Mbit/s.

„Das ist eine großartige Nachricht für Gmünd und vor allem auch seine Bürger und Unternehmen,“ erläutert Barthle, „denn neben der Infrastruktur aus Asphalt und Beton wird auch die digitale Infrastruktur immer wichtiger.“ Er habe sich bereits in seiner Zeit als Verkehrsstaatssekretär und auch danach massiv für den Ausbau in seinem Wahlkreis eingesetzt; der Ländliche Raum sei da erheblich schwieriger zu versorgen als eine dichtbesiedelte Großstadt. „Dennoch dürfen wir diese Aufgabe nicht vernachlässigen; das Grundgesetz verlangt von uns schließlich die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse; dazu gehört zentral auch das Internet.“

Erfreulich sei weiterhin, dass nicht nur der Bund fördere: Auch das Land beteilige sich mit 40 Prozent an den projektierten Gesamtkosten von rund 21 Millionen Euro. Damit ließen sich die schon erwähnten „weißen Flecken“ in großem Umfang beseitigen, freut sich der CDU-Politiker.

Neben Schwäbisch Gmünd werde aber auch das Umland nicht vergessen; aus demselben Programm erhalte Schechingen stolze 1,43 Millionen Euro, berichtet Barthle abschließend.

 

Hintergrund:

Die Bundesregierung hat sich in der aktuellen Legislaturperiode zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen flächendeckend in Deutschland Gigabit-Netze zu schaffen. Sie führt daher die bestehende Breitbandförderung in den Gebieten, in denen kein marktgetriebener Ausbau stattfindet, seit dem 6. Förderaufruf nunmehr ausschließlich mit Gigabit-Zielen fort. Das Förderprogramm wurde zusätzlich im Verfahren wesentlich vereinfacht. Dies ist der erste wichtige Baustein zur Erreichung der Gigabit-Ziele. Damit werden alle noch verbliebenen weißen Flecken (verfügbare Anschlussgeschwindigkeit < 30 Mbit/s) unmittelbar an das Gigabitnetz angeschlossen.



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