Silvesterwort 2020

Erstellt am: 31.12.2020 – Geändert am: 29.12.2020

Ich wünsche Ihnen Glück, Gesundheit und Gottes Segen für das Jahr 2021!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor einem Jahr hätten wir uns nicht träumen lassen, wie das Jahr 2020 ausfallen würde. Seit März war das Land praktisch im Ausnahmezustand. Das betraf zuallererst die Bürgerinnen und Bürger, die Ärzte, die Pflegekräfte, Familien, die Wirtschaft - aber auch die Politik, die gefordert war, Lösungen zu liefern.

In unserer Gesetzgebung dominierten fortan Gesundheitsthemen. Und schnell auch die Frage, wie wir wichtige Wirtschaftsbranchen wie den Einzelhandel, die Reisebüros, die Gastronomie, den Veranstaltungsbereich, die Ende März zum ersten Mal in einen „Lockdown“ mussten, unterstützen können.

Alles in allem und auch im Vergleich mit unseren Partnerländern bin ich der Überzeugung: Wir haben die Krise bislang vergleichsweise gut gemeistert. Die inzwischen über 25.000 Toten auch in Deutschland sind aber eine schwere Bürde; 25.000 geliebte Menschen, die wir an das Virus verloren haben und die wir vermissen. Diese Bürde ist Verpflichtung, uns keinesfalls in irgendeiner Weise mit dem Status quo in der Pandemiebekämpfung zufriedenzugeben, sondern immer noch mehr zu geben und mehr zu versuchen, um weiteren Schaden abzuwenden. Mit der raschen Entwicklung von Impfstoffen, die maßgeblich auch in Deutschland vorangetrieben wurde, sehen wir jedoch mehr als nur einen Silberstreif Hoffnung am Horizont.

Gleichzeitig treiben uns auch die wirtschaftlichen Existenzsorgen vieler Unternehmer und der Beschäftigten an, die oftmals nicht wissen, wie es im nächsten Jahr für sie weitergeht.

Dabei dürfen wir den Blick nicht nur auf uns selbst, auf Deutschland richten. Wenn wir die Pandemie erfolgreich bekämpfen wollen, dann müssen wir sie auch in den Entwicklungs- und Schwellenländern bekämpfen. Denn dort richtet die Pandemie viel größeres Leid an als bei uns. Dafür setze ich mich mit meinem Minister Gerd Müller ein.

Um Corona und die Folgen zu bekämpfen, hat sich der Bund in bislang beispielloser Weise neu verschuldet. Doch so richtig es war, in der Vergangenheit auf ausgeglichene Haushalte zu setzen, so richtig ist es jetzt, Wirtschaft und Bürgern rasch und unbürokratisch zu helfen.

Dabei dürfen wir jedoch ein Thema nicht aus den Augen verlieren, dass unabhängig von Corona aktueller ist denn je: Zukunft. Dabei geht es um die Daueraufgabe, die Investitionen des Bundeshaushaltes in die richtigen Bereiche zu lenken - nicht nur in Stahl und Beton, sondern ganz besonders in Bereiche wie etwa Digitales, Bildung und Forschung. Wir wollen die Weichen dafür stellen, Wirtschaftsbereiche zu unterstützen oder gar erst entstehen zu helfen, die die Arbeitsplätze der nächsten Jahre und Jahrzehnte sichern. Gerade jetzt zeigt sich, dass es richtig war und ist, das Feld Zukunft zu besetzen. Hieran knüpfen wir auch im kommenden Jahr an.

Wie erfolgreich der Bundesregierung dies zum Beispiel im Bereich Breitbandausbau schon jetzt gelingt, mag eine Zahl zum Abschluss verdeutlichen: Für den Breitbandausbau (inkl. Beratungsleistungen) hat mein Wahlkreis Backnang-Schwäbisch Gmünd im Jahr 2020 fast 60 Millionen Euro Bundesförderung erhalten – die weißen Flecken schwinden! Und als Beauftragter für Wirtschaft und Energie in meinem Ministerium werde ich mich insbesondere um das Thema Wasserstoff kümmern.

Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wünsche ich einen schönen Silvesterabend, vielleicht im Kreise Ihrer Lieben, Glück und vor allem Gesundheit im neuen Jahr 2021 und uns allen Gottes Segen!



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