Mehr Geld für Millionen Rentnerinnen und Rentner

Erstellt am: 08.11.2018 – Geändert am: 08.11.2018

Bundestag beschließt Gesetzespaket zur Altersversorgung - ich bin hochzufrieden

„Heute ist ein guter Tag für die Rentnerinnen und Rentner in Deutschland: Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag zahlreiche Verbesserungen bei der Altersversorgung beschlossen.“ Mit diesen Worten informiert der CDU-Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär Norbert Barthle seine Mitbürgerinnen und Mitbürger im Wahlkreis.

So wird auf Initiative von CDU und CSU die Mütterrente zum 1. Januar 2019 erneut erhöht. Mütter und Väter, die für die Erziehung ihrer vor 1992 geborenen Kinder die Berufstätigkeit unterbrochen haben, erhalten bei der Rente weitere sechs Monate Kindererziehungszeit angerechnet. „Damit wird eine Gerechtigkeitslücke weiter geschlossen und die Erziehungsleistung der Frauen und Männer, deren Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren wurden, durch eine höhere Rente finanziell gewürdigt,“ erläutert Barthle.

Auch für künftige Bezieher einer Erwerbsminderungsrente gibt es erhebliche Verbesserungen. Sie werden vom 1. Januar 2019 an so gestellt, als hätten sie bis zur Regelaltersgrenze weitergearbeitet. Damit werden bei der Rentenberechnung noch mehr Versicherungsjahre als bisher zugrunde gelegt, was zu einer spürbaren Steigerung der Bezüge führt.

Barthle: „Außerdem hat der Bundestag eine ‚doppelte Haltelinie‘ beschlossen: Bis 2025 dürfen das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent des Durchschnittlohns und der Rentenbeitrag nicht über 20 Prozent steigen. Eine Rentenkommission berät derzeit darüber, wie es nach 2025 mit der Rente weitergeht.“

Schließlich werden Geringverdiener mit einem Einkommen von 450 bis 1300 Euro bei den Beiträgen zur Sozialversicherung entlastet, ohne dass dies zu Einbußen bei der Rente führt. Die Union möchte diese Regelung künftig auch auf Selbständige übertragen.



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