Die Nachrichten müssen ein Weckruf für uns sein; Verzweiflung hilft nicht weiter!

Erstellt am: 25.10.2019 – Geändert am: 25.10.2019

Norbert Barthle zu dem geplanten Stellenabbau bei Bosch

Zunächst sei er schon geschockt gewesen, als er die Nachrichten von Bosch in Schwäbisch Gmünd gehört habe. Das räumt der Staatssekretär und Gmünder Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle durchaus ein. 1000 Stellen weniger seien für seine Heimatstadt ein spürbarer Aderlass. „Dass die getroffene Vereinbarung jetzt ‚nachgebessert‘ wird, ist kaum verständlich. Doch Verzweiflung hilft nicht weiter, wir müssen jetzt gemeinsam die richtigen Lehren daraus ziehen und dafür sorgen, dass neue Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich in Schwäbisch Gmünd auch wieder entstehen!“ so Barthle.

Statt sich darauf zu beschränken, verbal auf Bosch einzuschlagen, komme es jetzt darauf an, die Gründe zu verstehen. „Aus meinen früheren Gesprächen mit Bosch in Stuttgart und Schwäbisch Gmünd weiß ich, dass solche Entscheidungen nicht leichtfertig getroffen werden. Doch es wäre blauäugig, zu glauben, dass der mediale Feldzug gegen die Dieseltechnologie an einem bedeutenden Autozulieferer wie Bosch spurlos vorüber geht. Wenn es uns gelingt, für unsere Industrie rund um die Mobilität zukunftsfeste Konzepte und Technologien zu entwickeln, werden dort auch wieder neue Arbeitsplätze entstehen. Davon wird zukünftig auch Gmünd profitieren!“

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